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Im vorliegenden Projekt wird hauptsächlich die Frage untersucht, welchen Anteil B1-Zellen, eine B-Zellsubpopulation, die hauptsächlich in der fötalen Leber entsteht, an der Darm-assoziierten Antikörperantwort besitzt. Dazu werden Mäuse verwendet, die transgen für eine λ leichte Kette sind und in deren Milz und Peritoneum fast ausschließlich B1-Zellen zu finden sind. Da diese Mäuse ein eingeschränktes Antikörperrepertoire zeigen, können die Sequenzen der schweren Ketten dieser B-Zellen als molekularer Marker verwendet werden. Zunächst konnte damit festgestellt werden, dass B1-Zellen in den Keimzentren der Peyer’schen Platten zu finden sind. Allerdings findet man in diesen Organen einen stark erhöhten Anteil von B-Zellen, die statt der transgenen eine endogene leichte Kette exprimieren. Dies könnte durch Rezeptor-Editing verursacht worden sein. Deshalb soll untersucht werden, inwieweit bei diesen transgenen Mäusen im Darm-assoziierten lymphatischen Gewebe auf Grund der mikrobiellen Belastung durch Editing B2-Zellen entstehen. Darüber hinaus soll untersucht werden inwieweit die kommensale mikrobielle Flora des Darms das Antikörper Repertoire der B1-Zellen beeinflusst. Diese Versuche sollen durch die Verwendung von bakteriellen Pathogenen mit einer intestinalen Eintrittspforte erweitert werden. Ferner soll bestimmt werden, welchen Beitrag B1-Zellen zur humoralen Darm-assoziierten Immunität beitragen können, wenn sie gegen B2-Zellen kompetieren müssen. Schließlich soll die Fähigkeit der B1-Zellen zur Ausprägung der Peyer’schen Platten beizutragen, bestimmt werden.
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